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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 23

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Wer seine Schuld bezahlt, verringert sein Gut nicht.

    Christoph Lehmann

  2. Geld regiert die Welt, Gut macht Mut, oft Übermut und Armut ist arm an Mut.

    Karl Julius Weber

  3. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  4. Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht: Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt, das eines Gottes, wenn er geholfen hat, und das eines Teufels, wenn er die Rechnung s …

    Ernst Ludwig Heim

  5. Ich habe viele Millionen verdient, aber das Glück haben sie mir nicht gebracht

    John D. Rockefeller

  6. Arm oder reich - der Tod macht alles gleich.

  7. Begrabner Schatz, verborgner Sinn bringen niemand Gewinn.

  8. Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

    Emanuel Wertheimer

  9. Doch manchen stürzt schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.

    Sophokles

  10. Er muss zahlen. - Und von je tat ihm das doch gar so weh.

    Wilhelm Busch

  11. Meine Mittel will ich so verwalten, dass wenig weit soll reichen

    William Shakespeare

  12. Findet ein Armer ein Rubelchen, so ist es bestimmt ein falsches.

  13. Räuber verlangen Geld oder Leben. Frauen beides.

  14. Nicht, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.

    John Ruskin

  15. Ein Fußgänger ist ein Mann, der Frau und Tochter, aber nur zwei Autos hat

  16. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  17. Willst du den Wert des Geldes erkennen, versuche, dir welches zu borgen

    Benjamin Franklin

  18. Der Gedanke macht ihn blaß, wenn er fragt: Was kostet das?

    Wilhelm Busch

  19. Ein gut erlernter Beruf ist mehr wert als ein großes Erbe

  20. Hätt' ich Geld, ich wäre fromm genug.