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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 18

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.

    Wilhelm Busch

  2. Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.

    Albert Schweitzer

  3. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

  4. Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner.

    Benjamin Franklin

  5. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  6. Geld sollte man sich grundsätzlich nur vom Pessimisten leihen - sie rechnen nicht damit, es wieder zu bekommen.

  7. Das schönste, beste Los auf Erden soll heute dir gegeben werden: Gesundheit, Glück, Geld und Gut, Zufriedenheit und froher Mut.

  8. Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!

    Wilhelm Busch

  9. Alles Geld der Welt ist nicht so viel wert wie zur rechten Stunde ein Becher besten Weines.

  10. Also sollen wir wissen, dass zwei Arten der Ärzte sind: die aus der Lieb handlen und aus dem Eigennutz.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  11. Im Glanze des Geldes scheint selbst ein Dummkopf klug

  12. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  13. Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

    Johann Peter Hebel

  14. Freiheit geht über Silber und Gold

  15. Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.

  16. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  17. Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

    Ludwig Erhard

  18. Mit Geld kann man sogar Götter bestechen.

  19. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  20. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane