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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 7

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Wie gewonnen, so zerronnen

  2. Ich spiele so gerne Klavier, dass ich es auch umsonst tun würde. Gott sei Dank wissen das meine Konzertagenten nicht.

    Arthur Rubinstein

  3. Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, desto höher werden die Zinsen

    John Steinbeck

  4. Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.

    Epikur

  5. Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.

    John D. Rockefeller

  6. Jede Wirtschaft beruht auf dem Kredit-System, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen

    Kurt Tucholsky

  7. Der Geizige spricht gewöhnlich nur von seinen Ausgaben, der Verschwender von seinen Einnahmen.

  8. Was Ungeduld ist, kann nur der ermessen, der einen steinreichen, kranken Erbonkel hat.

    Mark Twain

  9. Geld erwerben, erfordert Klugheit; Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit, und Geld schön auszugeben, ist eine Kunst.

    Berthold Auerbach

  10. Aufmerksamkeit auf einfache kleine Sachen zu verschwenden, die die meisten vernachlässigen, macht ein paar Menschen reich.

    Henry Ford

  11. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  12. Geld verdienen ist schon schwer, Geld erhalten noch viel mehr

    Wilhelm Busch

  13. Das große Geschäft ist das Geld der anderen!

    Alexandre Dumas

  14. Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.

    Friedrich von Schlegel

  15. Ich mache mir immer wieder Vorwürfe, dass meine Malerei nicht wert ist, was sie kostet.

    Vincent van Gogh

  16. Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus

    Joachim Ringelnatz

  17. Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke

    Daphne du Maurier

  18. Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld

    Pythagoras

  19. Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können

    Theodor Fontane

  20. Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

    John Ruskin