gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 13

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Ich würde lieber alle Fabeln der Legenden, des Talmud und des Koran glauben, als dass das Gefüge des Universums ohne einen Geist ist.

    Albert Camus

  2. Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen

    Napoleon

  3. Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut

    Kurt Tucholsky

  4. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  5. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  6. Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben

    Edmond Rostand

  7. Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.

  8. Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.

    Johann Geiler von Kayserberg

  9. Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen

    Michel de Montaigne

  10. Christus ist unser Fleisch und wir sein Gebein.

  11. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.

  12. Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.

    George Bernard Shaw

  13. Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

    Jean-Paul Sartre

  14. Glaube und Wissen sind nicht streng zu trennen. Man glaubt an sein Wissen. Wissen ist sprachlich fixierter Glaube.

    Oswald Spengler

  15. Spät habe ich Dir meine Liebe geschenkt, Schönheit Du meines Gottes, urewig alt und urewig neu

    Augustinus

  16. Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

  17. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    Ulrich Zwingli

  18. Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

    Augustinus

  19. An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Die Bibel ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig.

    Martin Luther