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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 17

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Ein vollständiger Atheist steht auf der vorletzten Stufe zum vollständigsten Glauben

    Fjodor M. Dostojewski

  2. "Dennoch" ist ein schönes Wort, "dennoch" heißt mein Glaube; "dennoch" sag ich fort und fort, ob ich lieg im Staube, ob ich steh auf der Höh in des Glückes Schimmer: "Dennoch!" sag ich immer.

    Claus Harms

  3. Wo nichts mehr helfen kann, da ruft man Pfaffen! Und das ganz folgerecht. Denn niemand hilft so wenig als ein Pfaffe.

    Christian Dietrich Grabbe

  4. Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  5. Gib uns Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.

    Augustinus

  6. Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Unser Wunsch ist wohl bedacht: Für das sei immer frei und offen, was das Leben sinnvoll macht: zu lieben, zu glauben und zu hoffen! Drei Engel mögen dich begleiten für deine ganze Lebenszeit. Die En …

  8. Gott trifft selbst durch das Dach des eigenen Hauses.

  9. Höheres gibt es nicht, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen zu nähern und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht zu verbreiten

    Ludwig van Beethoven

  10. Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!

    Katharina von Siena

  11. Tritt ein für deines Herzens Meinung und fürchte nicht der Feinde Spott, bekämpfe mutig die Verneinung, so du den Glauben hast an Gott

    Theodor Fontane

  12. Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.

    Winston Churchill

  13. Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.

    Voltaire

  14. Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.

    Walter Rathenau

  15. Begnüge dich mit nichts, was weniger ist als Gott.

    Maria Ward

  16. Der einzige Unterschied zwischen einem Heiligen und einem Sünder besteht darin, dass der Heilige eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft hat.

    Oscar Wilde

  17. Heute ballt man nur die Hände, man faltet sie nicht mehr.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  18. Einem wirklich Gottlosen bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Statt seiner bin ich nur dem Ruhelosen begegnet.

    Fjodor M. Dostojewski

  19. Wer seinen Traum von einer christlichen Gemeinschaft mehr liebt als die Gemeinschaft selbst, wird zum Zerstörer jeder christlichen Gemeinschaft

    Dietrich Bonhoeffer

  20. Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

    Adolph Kolping