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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 14

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.

    Friedrich Rückert

  2. Es ist nun einmal so, dass man immer dem glaubt, der Gutes verspricht. Daher kommt es auch, dass man den Ärzten so viel Vertrauen schenkt und dass man oft, indem man ihnen glaubt, die eigene Habe verl …

    Nicolaus Machiavelli

  3. Es ist auch eine soziale Wahrheit, daß der Mensch nicht bloß vom Brote lebt, sondern des Wortes Gottes bedarf, um zu existieren.

    Adolph Kolping

  4. Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  5. Es gehört zu deiner Berufung, das Evangelium von den Dächern zu rufen, nicht durch das Wort, sondern durch dein Leben

    Charles de Foucauld

  6. Der Glaube lässt uns begreifen, dass es etwas Unbegreifliches gibt.

    Anselm von Canterbury

  7. Gott ist heute mit uns. Genügt das nicht?

    Charles de Foucauld

  8. Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.

    Charles de Foucauld

  9. Je frischer und kräftiger das kirchliche Leben, um so frischer, tiefer und kräftiger das Volksleben

    Adolph Kolping

  10. Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.

    Joseph Joubert

  11. Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte

    Adolph Kolping

  12. Gott findet den Schuldigen.

  13. Irgendwie, bewußt oder unbewußt, ist jeder Mensch auf der Suche nach Gott.

    Rainer Haak

  14. In der Firmung erlangt der Mensch das Vollalter des geistlichen Lebens.

    Thomas von Aquin

  15. Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.

    Henri Poincaré

  16. Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

    Johannes Chrysostomos

  17. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    Friedrich von Schiller

  18. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  19. Eine christliche Gemeinde bildet ebensogut ein Ganzes wie eine Familie, deren Mitglieder sich in besonderer Weise lieben, mithin sich auch in aller Hinsicht helfen und fördern sollen

    Adolph Kolping

  20. Gott ist der Ursprung von allem; er ist der reinste Körper und seine Vorsehung durchdringt alles.

    Zenon von Kition