824 Sprüche — Seite 14
Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Ein Engel ist nichts anderes als die Idee Gottes.
— Eckhart von Hochheim
Kein Problem wird gelöst, wenn wir nur rumstehn und beten
— Martin Luther King
Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.
— Max Planck
Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern vor uns als unsere Hoffnung.
— Friedrich von Bodelschwingh
Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
Das Gebet ist der Schlüssel für den Morgen und der Türriegel für den Abend.
— Mahatma Gandhi
Die Vernunft entrüstet sich bei dem Gedanken, all das dem Zufall zuzuschreiben. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit Bewunderung und Ehrfurcht: der gestirnte Himmel über uns und das moralische Ge …
— Immanuel Kant
Ist das, was das Herz glaubt, nicht genauso wahr wie das, was das Auge sieht?
— Khalil Gibran
Ein Lexikon handhaben zu wissen ist besser als glauben, ein solches zu sein.
— Alfred Nobel
Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenduft zu riechen.
Die Botschaft jeder Religion lautet, dass der Mensch nicht wirklich Mensch ist, wenn er nicht seinen Schöpfer preist.
— Mahatma Gandhi
Je mehr die Menschen an Sterne glauben, desto weniger glauben sie an das, was über den Sternen ist.
— Albert Schweitzer
Der Prediger soll Zähne im Maul haben, beißen und salzen und jedermann die Wahrheit sagen.
— Martin Luther
Wer glaubt,ohne Suchen Gott finden zu können, der glaubt zuviel.
— Angelus Silesius
Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu unterliegen.
— Wilhelm von Humboldt
Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.
— Mark Aurel
Die Liebe verträgt alles, sie glaubt alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
Glaube ist nicht nur selige Gewissheit, sondern auch Übung und Überwindung
— Romano Guardini
Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen
— Augustinus
Denn es gibt nichts, wodurch wir Gott mehr gleichen, als durch Wohltätigkeit
— Johannes Calvin