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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 4

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Glück besteht darin, glücklich zu sein, und nicht etwa darin, den anderen glauben zu lassen, dass man es ist.

    — Jules Renard

  2. Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander.

    — Friedrich von Schlegel

  3. Der Glaube ist es, der die wahren Wunder wirkt

    — Philippus Theophrastus Paracelsus

  4. Der Friede ist ein so großes Gut, dass die, welche Frieden stiften und herstellen, Kinder Gottes genannt werden.

    — Johannes Chrysostomos

  5. Der Wert der ganzen Welt ist mit dem Wert einer einzigen Seele nicht zu vergleichen.

    — Johannes Chrysostomos

  6. Kurz Gebet, tiefe Andacht.

  7. Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.

    — Antonius von Padua

  8. Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger,

    — Sören Kierkegaard

  9. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.

    — Christian Fürchtegott Gellert

  10. Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.

    — Ulrich Zwingli

  11. Man kann wissen, dass man nicht alles glauben soll, doch sollte man nicht glauben, dass man alles wissen kann.

    — Josef Bordat

  12. Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.

    — Victor-Marie Hugo

  13. Im Glück erheb dich nicht, im Unglück verzage nicht, denn Gott ist ein Mann, der Glück und Unglück wenden kann.

  14. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    — Oswald Spengler

  15. Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt.

    — Eckhart von Hochheim

  16. Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.

    — Paul de Lagarde

  17. Christen sind dünn gesät.

  18. Was Gott tut, ist wohlgetan.

  19. Gott befiehlt uns bloß, die Netze auszuwerfen, nicht aber, Fische zu fangen, weil er es ist, der sie ins Netz gehen lässt

    — Vinzenz von Paul

  20. Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen

    — Dalai Lama