824 Sprüche — Seite 3
Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten.
— Adolph Kolping
Den Glauben "so und so ist es" verwandeln in den Willen "so und so soll es werden".
— Friedrich Nietzsche
Die Hoffnung ist nichts anders als die Erwartung der Dinge, die nach der Überzeugung des Glaubens von Gott wahrhaftig verheißen sind
— Johannes Calvin
Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.
— Ralph Waldo Emerson
Es ist nicht Aufgabe eines Christen, großartig zu reden über Lehren, sondern immerdar mit Gott große und schwierige Dinge zu vollbringen.
— Ulrich Zwingli
Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.
— Adolph Kolping
Christus läßt wohl sinken, aber nicht ertrinken.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mensch auf die Erde hinabblickt und behauptet, es gebe keinen Gott; aber es will mir nicht in den Sinn, dass einer zum Himmel aufschaut und Gott leugnet.
— Abraham Lincoln
Dich wie eine Blume so hoffnungsvoll jeden Morgen wieder nach dem Licht ausstrecken. Mit ganzer Kraft an das Leben glauben, wie auch das Leben mit ganzer Kraft an dich glaubt
Der Schmerz vereint wieder mit Gott.
— Dante Alighieri
Lüge ist der Anfang zu allem Bösen.
— Ulrich Zwingli
Die Hoffnung gibt Dir Kraft zum Weiterleben. Die Liebe gibt die Stärke zur Überwindung der Trauer. Der Glaube ist das tröstende, durch Wolken strahlende Licht.
Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein …
— Antonius von Padua
Je länger der Sünder die Buße verschiebt, um so mehr Züchtigung hat er zu erwarten.
— Antonius von Padua
Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.
— Johann Wolfgang von Goethe
Jeder Glaube, der dem Geld oder der Macht dient, nimmt Schaden an seiner Seele.
— Stefan Zweig
Talent, das ist der Glaube an sich selbst, an die eigene Kraft.
— Maxim Gorki
Du hast mich wunderbar geschaffen.
Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt
— Fjodor M. Dostojewski
Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
— Rabindranath Tagore