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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 3

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.

    Eckhart von Hochheim

  2. Unsere Träume können sich nur dann erfüllen, wenn wir unbeirrbar an ihre Erfüllbarkeit glauben; denn gerade unser Glauben gibt ihnen die Kraft, schließlich wahr zu werden

  3. Tief im Menschen liegt das Vertrauen, dass etwas außer ihm sich seiner bewußt ist wie er selbst.

    Arthur Schopenhauer

  4. Ist doch der Glaube nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst

    Franz Grillparzer

  5. Wie oft ist die Kirche eher Echo als Stimme gewesen!

    Martin Luther King

  6. Was wir selbst tun können, das dürfen wir Gott nicht überlassen.

    Gorch Fock

  7. Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.

    Wilhelm Busch

  8. Nur zwischen Glaube und Vertrauen ist Friede

    Friedrich von Schiller

  9. Trost gibt der Himmel, von dem Menschen erwartet man Beistand.

    Ludwig Börne

  10. Wenn ich Christi Diener bin, gilt mir einzig und allein das Zeugnis meines Gewissens immer mehr als der Beifall der ganzen Welt.

    Johannes Calvin

  11. Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

    Franz von Assisi

  12. Ich wünsch dir einen breiten Weg und ganz wenig Steine nur.

  13. Wenn man nichts tut, glaubt man, dass man für alles die Verantwortung trägt.

    Jean-Paul Sartre

  14. Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen

    Konrad Adenauer

  15. Wer sich in Gott geborgen weiß, sieht das ganze Leben in einem anderen Licht.

    Rainer Haak

  16. Auch Buddha war zuerst nur ein gewöhnlicher Mensch

  17. Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden

    George Bernard Shaw

  18. Denn die Glückseligkeit ist nichts anderes als die Zufriedenheit des Gemüts, die aus der intuitiven Erkenntnis Gottes entspringt.

    Baruch de Spinoza

  19. Bete, bete ohne Unterlass. Das Gebet ist ein Vorrat an Kraft.

    Charles Baudelaire

  20. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.

    Christian Fürchtegott Gellert