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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 2

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Ich glaube, dass ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden.

    Friedrich Schleiermacher

  2. Gott würfelt nicht!

    Albert Einstein

  3. Wir sind Pilger, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern

    Antoine de Saint-Exupéry

  4. Besitzest Du wirklich etwas Gutes, so glaube von anderen Besseres, damit Du Demut bewahrst.

    Thomas à Kempis

  5. Den Glauben "so und so ist es" verwandeln in den Willen "so und so soll es werden".

    Friedrich Nietzsche

  6. Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten.

    Adolph Kolping

  7. Man glaubt nicht, was jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  8. Dich wie eine Blume so hoffnungsvoll jeden Morgen wieder nach dem Licht ausstrecken. Mit ganzer Kraft an das Leben glauben, wie auch das Leben mit ganzer Kraft an dich glaubt

  9. Lüge ist der Anfang zu allem Bösen.

    Ulrich Zwingli

  10. Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.

    Adolph Kolping

  11. Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Jeder Glaube, der dem Geld oder der Macht dient, nimmt Schaden an seiner Seele.

    Stefan Zweig

  13. Talent, das ist der Glaube an sich selbst, an die eigene Kraft.

    Maxim Gorki

  14. Du hast mich wunderbar geschaffen.

  15. Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.

    Rabindranath Tagore

  16. Es gibt sowenig einen christlichen Staat, wie es christliche Parteien gibt.

    Friedrich Dürrenmatt

  17. Beten ist nicht bitten. Es ist ein Sehnen der Seele.

    Mahatma Gandhi

  18. Wer liebt zweifelt an nichts - oder an allem

  19. Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Den Glauben an dich selbst, lass dir von niemandem rauben, wenn du dir selbst nicht traust, wird niemand an dich glauben.