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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 16

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Ein Mensch, der dich zu Herzen nimmt. Ein Mensch, der dich lächelnd aufschliesst, dich erquickt und erwärmt. Dich zum Blühen bringt. Einer ist genug. Ein Mensch, der unzerstörbar an dich glaubt.

  2. Lass die Winde stürmen auf des Lebens Bahn, ob sie Wogen türmen gegen deinen Kahn: Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht: Gott ist dein Begleiter, er verläßt dich nicht.

  3. Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen.

    Dietrich Bonhoeffer

  4. Wer der Frau glaubt, betrügt sich, wer ihr nicht glaubt, wird betrogen

  5. Im Westen hat man Christus verloren, und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Gott verfehlt nie, uns zu helfen, wenn die Zeit da ist und wenn wir von unserer Seite aus alles getan haben, was wir konnten

    Vinzenz von Paul

  7. Überlassen wir uns der göttlichen Vorsehung; sie weiß genau das herbeizuführen, was wir brauchen.

    Vinzenz von Paul

  8. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

    Matthias Claudius

  9. Auf der Welt gibt es nur deshalb Liebe, weil die Menschen an die Unsterblichkeit glauben. Mit dem Aufhören des Glaubens würde die Liebe vernichtet werden.

    Fjodor M. Dostojewski

  10. Niemand wird so alt, dass er nicht glaubt, noch etwas länger leben zu können

  11. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    Platon

  12. Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.

    John Henry Newman

  13. Suchet den Herrn, und ihr werdet leben.

  14. Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; ein Mensch, der Gott verlässt, verlässt sein eignes Heil.

    Christian Fürchtegott Gellert

  15. Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.

  16. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir darum leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

  17. Die zwei Weisesten der Menschen, Sokrates und Christus, schrieben keine Bücher.

    Karl Julius Weber

  18. Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.

    Honoré de Balzac

  19. Die recht Frommen haben sogar ihren Gott, um den nächsten damit zu schikanieren.

    Emil Gött

  20. Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

    Fjodor M. Dostojewski