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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 23

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Bist mit dem Glauben du gesegnet an Menschen, gib ihn nicht verloren, wenn unter einer Herde Toren dir auch einmal ein Schuft begegnet!

    Heinrich Leuthold

  2. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

    Karl Marx

  3. Ihr werden die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein bis an's Ende der Erde.

  4. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  5. Wer seinen Glauben mit Gründen verteidigt, kann mit Gründen widerlegt werden.

    Rupert Johann Hammerling

  6. Des Lebens Quelle mög Dir munter fliessen damit Du viele Jahre noch glücklich kannst geniessen

  7. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  8. Die Tür des Arztes soll niemals verschlossen, die des Geistlichen immer offen sein.

    Victor-Marie Hugo

  9. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

    Karl Kraus

  10. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir …

  11. Gott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

    Eckhart von Hochheim

  12. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  13. Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

    Martin Luther

  14. Der Glaube an Vorurteile gilt in der Welt als gesunder Menschenverstand.

    Claude-Adrien Helvetius

  15. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis. …

    Isaac Newton

  17. Ein glückseliges Leben ist der Genuss der Gegenwart; das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.

    Ambrosius

  18. Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.

    Peter Rosegger

  20. Was vergangen, sei vergeben, wer da glaubt und hofft, wird leben. Was faul ist, das muß fallen. Gruß von Gott den Mutigen allen.