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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 15

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Es ist nun einmal so, dass man immer dem glaubt, der Gutes verspricht. Daher kommt es auch, dass man den Ärzten so viel Vertrauen schenkt und dass man oft, indem man ihnen glaubt, die eigene Habe verl …

    — Nicolaus Machiavelli

  2. Es ist auch eine soziale Wahrheit, daß der Mensch nicht bloß vom Brote lebt, sondern des Wortes Gottes bedarf, um zu existieren.

    — Adolph Kolping

  3. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    — Friedrich von Schiller

  4. Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.

    — Ferdinando Coelestinus Galiani

  5. In der Firmung erlangt der Mensch das Vollalter des geistlichen Lebens.

    — Thomas von Aquin

  6. Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.

    — Henri Poincaré

  7. Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

    — Johannes Chrysostomos

  8. Wenn Gott nicht verzeihen würde, bliebe sein Paradies leer

  9. Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.

  10. Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht verlassen.

  11. Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, dass sein Schmerz sehr groß war.

  12. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.

  13. Religionen sterben, wenn sie sich als wahr erweisen. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen.

    — Oscar Wilde

  14. Der Glaube, Lernen sei etwas, was aufhört, sobald man erwachsen ist, ist ein Irrglaube

  15. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott: Ich stärke dich, ja, ich helfe dir.

  16. Ohne ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott hat das Beten überhaupt keinen Sinn.

    — Carl Hilty

  17. Was wäre das Leben ohne Hoffnung!

    — Johann Christian Friedrich Hölderlin

  18. Der Glaube bringt genug Licht für diejenigen, die glauben wollen, und genug Schatten, um diejenigen mit Blindheit zu schlagen, die es nicht wollen.

    — Blaise Pascal

  19. Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen …

    — Antoine de Saint-Exupéry

  20. Ein Mensch, der dich zu Herzen nimmt. Ein Mensch, der dich lächelnd aufschliesst, dich erquickt und erwärmt. Dich zum Blühen bringt. Einer ist genug. Ein Mensch, der unzerstörbar an dich glaubt.