Sprüche über Glauben
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Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Aus der Theologie wird man zur Philosophie, aus der Philosophie zur Religion geführt.
— Walter Calé
Die Welt ist Gottes lebendiges Abbild
— Tommaso Campanella
Die Ehe ist so heilig, dass es kaum ein Volk gibt, bei dem sich nicht um ihretwillen die bürgerliche Gemeinde zugleich zur kirchlichen gestaltete, die den höheren Segen für sie herbeiruft.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.
— Daniel Defoe
Noch hat keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.
— Emily Elizabeth Dickinson
Natürlich - ich habe gebetet - und hat Gott das gekümmert?
— Emily Elizabeth Dickinson
Man sagt, dass Gott überall ist, aber immer denken wir an ihn als an ein etwas Entferntes.
— Emily Elizabeth Dickinson