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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 8

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.

    Sebastian Kneipp

  2. Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern.

    Emil Gött

  3. Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.

    Emil Gött

  4. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  5. Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.

    Else Pannek

  6. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  7. Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm

  8. Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.

    Robert Browning

  10. Schöne heilige Gedanken denken, Heiligenleben schildern, das alles wiegt es nicht auf, einer Frage, einer Bitte liebevoll Antwort zu geben.

    Theresia von Lisieux

  11. Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.

    John Locke

  12. Alle meine Überzeugung ist nur Glaube, und sie kommt aus der Gesinnung, nicht aus dem Verstande.

    Johann Gottlieb Fichte

  13. Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und fröhlich sein über all das Gute, das er dir gegeben hat.

  14. Was gestern absurd schien, wird heute allgemein geglaubt und ist morgen banal

    Daniel Spitzer

  15. Nur Gott, dem Vaterlande und meinem Gewissen will ich verantwortlich sein

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  16. Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.

    Joseph Conrad

  17. Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben. Wer Wunder hofft, der stärke seinen Glauben.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird

    Selma Lagerlöf

  19. Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

    Wilhelm von Humboldt

  20. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner anderer hat.

    John Henry Newman