Sprüche über Glauben
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Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.
— Sebastian Kneipp
Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern.
— Emil Gött
Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.
— Emil Gött
Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.
— Mechthild von Magdeburg
Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.
— Else Pannek
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm
Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig
— Georg Christoph Lichtenberg
Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.
— Robert Browning
Schöne heilige Gedanken denken, Heiligenleben schildern, das alles wiegt es nicht auf, einer Frage, einer Bitte liebevoll Antwort zu geben.
— Theresia von Lisieux
Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
— John Locke
Alle meine Überzeugung ist nur Glaube, und sie kommt aus der Gesinnung, nicht aus dem Verstande.
— Johann Gottlieb Fichte
Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und fröhlich sein über all das Gute, das er dir gegeben hat.
Was gestern absurd schien, wird heute allgemein geglaubt und ist morgen banal
— Daniel Spitzer
Nur Gott, dem Vaterlande und meinem Gewissen will ich verantwortlich sein
— Paul von Beneckendorff und Hindenburg
Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.
— Joseph Conrad
Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben. Wer Wunder hofft, der stärke seinen Glauben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird
— Selma Lagerlöf
Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.
— Wilhelm von Humboldt
Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner anderer hat.
— John Henry Newman