gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Besitz

707 Sprüche — Seite 22

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.

    Julius Caesar

  2. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  3. Ein Fußgänger ist ein Mann, der Frau und Tochter, aber nur zwei Autos hat

  4. Der Besitz wird durch das Besitzen meistens geringer.

    Friedrich Nietzsche

  5. Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muss lange Stiefel haben. Habt ihr welche? Habe ich welche? Ach meine Lieben! Lasset uns mit den Köpfen schütteln!

    Wilhelm Busch

  6. Hätt' ich Geld, ich wäre fromm genug.

  7. Für Geheimnis und anvertrautes Gut gelten die gleichen Regeln.

    Nicolas Chamfort

  8. Die Aktiengesellschaft ist eine raffinierte Einrichtung zur persönlichen Bereicherung ohne persönliche Verantwortung.

    Ambrose Bierce

  9. Das Vermögen soll durch Mittel erworben werden, die von Unsittlichkeit frei sind. Erhalten aber soll man es durch Genauigkeit und Sparsamkeit.

    Marcus Tullius Cicero

  10. Was nicht griffbereit ist, was man nicht nachts um zwei Uhr finden kann, das besitzt man nicht.

    Kurt Tucholsky

  11. Alles, was Ihr habt, wird eines Tages gegeben werden; daher gebt es jetzt, dass die Zeit des Gebens Eure ist und nicht die Eurer Erben.

    Khalil Gibran

  12. Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie kommen durch dich, aber nicht von dir, sie sind bei dir, aber sie gehören dir nicht.

    Khalil Gibran

  13. Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.

    Jean Paul

  14. Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.

    Georg Büchner

  15. Was der Sozialismus will, ist nicht Eigentum aufheben, sondern im Gegenteil individuelles Eigentum, auf Arbeit gegründetes Eigentum erst einführen.

    Ferdinand Lassalle

  16. Eigen Haus und Herd und Kind, Machen auch das Leid gelind.

    Felix Dahn

  17. Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

    Adam Smith

  18. Gute Nacht, Tugend: hab ich Geld, so bin ich lieb.

  19. Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.

    Francis Bacon

  20. Den Acker und die Frau gib an niemand weiter.