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Sprüche über Besitz

707 Sprüche — Seite 24

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Wie kann man die Liebe einer Frau behalten? Indem man sie nicht zurückgibt.

  2. Geld behält das Feld spielt den Meister in der Welt.

  3. Der Staat kann uns nichts geben, ohne uns anderer Dinge zu berauben

    Christian Johann Heinrich Heine

  4. Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.

    Benjamin Franklin

  5. Das liebe Geld kann alles.

  6. Einsame alte Damen beanspruchen allein stehende Töchter, als seien sie deren einziger Lebensinhalt.

    Else Pannek

  7. Das Glück der Menschen liegt nicht in Geld und Gut, sondern es liegt in einem Herzen, das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.

    Adolph Kolping

  8. Kein Mensch kann seine Mutter besitzen, keiner kann die Erde zu seinem Eigentum machen.

  9. Geld kann nicht Unrecht tun.

  10. Geld ist rund und bleibt nicht liegen, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Geld verloren, nichts verloren. Vertrauen verloren, alles verloren

    Robert Bosch

  12. Was einer nicht hat, kann er anderen nicht geben.

  13. Mit Geld und Worten kann man alles bekommen.

  14. Vor fremden Gut bewahr' die Hände, sonst nimmst du bald ein schlimmes Ende.

  15. Wer viel kauft, was er nicht braucht, muss bald verkaufen, was er braucht.

  16. Mancher kommt erst zum Brot, wenn er keine Zähne mehr hat.

  17. Geld im Beutel vertreibt die Schwermut.

  18. Hast du Geld, so tritt herfür, hast du keins, so such die Tür.

  19. Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze.

  20. Wer kein Geld hat, dem fällt es nicht durch die Finger.