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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 25

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Der Mensch kann unendlich viel, wenn er die Faulheit abgeschüttelt hat und sich vertraut, dass ihm gelingen muss, was er ernstlich will.

    Ernst Moritz Arndt

  2. Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfande einsetzen.

    Adolph Kolping

  3. Wen seine Mutter nicht lehrt, den lehrt die Welt.

  4. Ein Kritiker ist ein Mensch, der den Weg weiß, aber nicht Auto fahren kann

  5. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  6. Du lernst den Baum kennen, wenn du dich an ihn lehnen willst.

  7. Klein ist das Eichhörnchen. Aber es ist kein Sklave des Elefanten.

  8. Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

    Epikur

  9. Frauen sind wie Krawatten: Hat man sie zweimal umschlungen, hat man sie am Hals

  10. Das Rationale am Menschen sind die Einsichten, die er hat. Das Irrationale an ihm ist, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  11. Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

  12. Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.

    Ludwig Anzengruber

  13. Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Sorge ist ein kostbarer Schatz, den man nur den Freunden zeigt.

  15. Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  16. Ein zu reicher Fang schädigt das Netz.

  17. Wer den Häuptling an seine Schuhe erinnert, wird sie auch holen müssen.

  18. Der Horcher an der Wand hört seine eig'ne Schand'

  19. Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

    Mutter Theresa

  20. Glauben heißt: durch den Horizont blicken.