806 Sprüche — Seite 2
In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Lieber am Busen der Natur als am Arsch der Welt.
Es ist leicht, einen leeren Kopf hoch zu tragen.
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
Gott hat Humor. Sonst hätte er nicht den Menschen erschaffen.
— Gilbert Keith Chesterton
Es regnet auf alle Dächer.
Ändern und Bessern sind zweierlei
Lieber heimlich schlau als unheimlich blöd.
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.
Ein abgefallenes Blatt kehrt nicht zum Baum zurück
Kriecher sind schwer zu Fall zu bringen.
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
— William Shakespeare
Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.
Gegen alle Menschen äußerlich nie die Verachtung merken lassen, die sie verdienen, denn man kann nicht wissen, wo man sie braucht.
— Ludwig van Beethoven
Das Gewissen ist eine Uhr, die bei den meisten Menschen immer nachgeht.
— Peter Sirius
Die Reiter machen viel Vergnügen, besonders wenn sie drunten liegen
— Wilhelm Busch
Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem deutlich höheren Niveau.
Das Unglück hält sich nicht an Besuchstage.
Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, so wie er sich in Christus offenba …
— Blaise Pascal
Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann. Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er dir …
— Khalil Gibran
So weit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen. Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken können.
— Adolph Kolping