Sprüche über Menschen
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In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Die Menschen glauben das, was sie wünschen.
— Julius Caesar
Lieber 'nen stürmischen Ehemann als 'nen windigen Liebhaber.
Einfälle sind die Läuse der Vernunft
Ich glaube, dass sich Gott, als er den Menschen erschaffen hat, gewaltig überschätzt hat.
— Oscar Wilde
Wer trin kt, umzu vergessen, sollte im voraus bezahlen
Von allem, was ich Schönes weiß, behält die Freundschaft doch den Preis; und wer auf dieses Gut sich nichts zugute tut, verdient kein ehrlich Blut. Wär uns die Freundschaft nicht verliehn: so würde …
— Christian Fürchtegott Gellert
Der Pfeil des Mundes tötet viel Wild.
Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte.
— Christian Morgenstern
Die Weihnachtshoffnung auf Frieden und guten Willen unter allen Menschen kann nicht länger als eine Art frommer Traum von einigen Schwärmern abgetan werden.
— Martin Luther King
Laie ist, wer zahlt - Fachmann ist, wer kassiert!
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt
— Marcus Tullius Cicero
Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.
— Pindar
Man muss nicht unbedingt cool sein, um zu frieren.
Lieber Kröten im Beutel, als einen Frosch im Hals.
Greift nur hinein ins volle Menschenleben ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt und wo ihr's packt, da ist's interessant.
— Johann Wolfgang von Goethe
Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.
— Benjamin Franklin
Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.
— Adalbert Stifter
Entweder konsequent oder inkonsequent. Aber das ewige Hin und Her hört auf!
Ob ich denke? Nein , ich spreche doch gerade!