Sprüche über Menschen
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In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Seit man geboren ist, ist man seines Lebens nicht mehr sicher.
Wenn du einen Menschen zum Nachdenken anregst, kannst du heimlich seinen Reis essen.
Der Klügere gibt nach
Alles klar .... aber keiner weiß Bescheid!
Schlechte Nerven sind erblich. Man erbt sie von seinen Kindern.
Als Gott dem Menschen die Intelligenz gab, war die Frau gerade gegangen um sich frisch zu machen
Wer seine Nase in alles reinsteckt, hat meist nur einen schlechten Riecher!
Rettet Radkäpchen vor dem bösen Golf!
Lieber Kies in der Tasche als Sand im Getriebe.
Wenn eine Frau zu dir spricht, so lächle, aber höre ihr nicht zu.
Traue niemandem, der fünf Tage lang blutete und immer noch lebt.
Lieber ein Loch in der Hose als ein Gewitter im Anzug!
Lieber mit 'ner Flamme im Bett, als mit 'ner Leuchte am Schreibtisch.
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Mancher hat auf den Putz, und glaubt, er treffe den Nagel auf den Kopf.
Instinktiv habe ich mich immer dagegen gewehrt, das zu werden, was man gewöhnlich unter einem "reifen Menschen" versteht.
— Albert Schweitzer
Wir sprechen niemals mit vollem Mund ... ... lieber mit leerem Kopf.
Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein.
— Marie Marquise de Sévigné
Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld, und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.
Musst dich an eignem Tun ergötzen, was andre tun, das wirst du schätzen, besonders keinen Menschen hassen und das übrige Gott überlassen.
— Johann Wolfgang von Goethe