Sprüche über Menschen
1311 Sprüche — Seite 53
In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Die Leute, die das Gras wachsen hören, sind meist dieselben, die es gesät haben.
Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.
— Marcus Tullius Cicero
Lieber ein Blatt vor dem Mund als ein Brett vor dem Kopf
Nicht alle, denen etwas zu Kopf steigt, haben einen.
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais
Lieber Sechs im Lotto, als 'ne Acht im Fahrrad.
Ein anständiges Mädchen geht um 8 Uhr ins Bett, damit es um 10 Uhr zu Hause ist
Wer Wahrheit sucht, der darf nicht die Stimmen zählen.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Der Mensch liebt seine eigenen Fehler.
Lieber ein Ende mit Scheck als Mahnungen ohne Ende!
Die schlimmste Strafe für Bigamie sind zwei Schwiegermütter.
Optimismus ist: Aus einem Weizenkorn wird irgendwann ein Fass Bier!
Lieber Hochstapler als Tiefflieger
Alte Wunde blutet leicht
Wenn Du zeigen willst, was in Dir steckt, lass die Sau raus!
Umsonst ist gut. Es sei denn, du bezahlst damit.
Während eine Flasche Champagner in eines Menschen Organismus wirkt, was kümmert es ihn, wie andere über ihn (oder sein Alter) denken! - Solchen Zustand berauschter Unbekümmertheit sollte man stets aus …
— Prentice Mulford
Lieber Wurstfinger als Knoblauchzehen
Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freuden der Eltern über ihre Kinder ist die heilige Freude der Menschheit.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Eine Frau, die sich entblaettert, muss nicht unbedingt im Herbst des Lebens stehen.