806 Sprüche — Seite 41
In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.
— Paul Keller
Essen und Trinken sind zwei Tätigkeiten, die den Menschen auch ohne Arbeit voll ausfüllen können.
Die meisten Menschen sind unzufrieden, weil die wenigsten wissen, dass der Abstand zwischen Eins und Nichts größer ist als der zwischen Eins und Tausend.
— Ludwig Börne
Wer lange schweigt, wird lange für klug gehalten.
Wer Heiratsinserate liest, lernt die Männer von ihrer besten Seite kennen.
Männer sind das beste andere Geschlecht, das es gibt.
Schweigen ist halbe Einwilligung.
Ein Bruder ist wie eine Schulter.
Der Bauch ist keine Schande; denn es muss sich keiner schämen, wenn ihm etwas schmeckt
Wenn der Fluß sich in die See ergießt, verliert er seinen Namen
Wer sich von seiner Leidenschaft beherrschen läßt, ist ein Sklave
Der Narr macht viel Aufhebens um nichts.
Eine Glatze macht noch keinen Denker!
Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt.
Was macht ein Holländer, nachdem er die Fußball-Europameisterschaft gewonnen hat? Er macht seine Playstation aus und geht ins Bett!
Keine Antwort ist auch eine Antwort
Auf schnelle Fragen gibt es langsame Antworten
Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen
— Martin Buber
Männer sind wie Zwiebeln: Man pellt Schale für Schale ab, und was übrigbleibt, ist zum Heulen.
Wer Urlaub braucht, hat keinen verdient.
— Abraham Lincoln