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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 50

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Den Acker und die Frau gib an niemand weiter.

  2. Wer die Kehrseite der Menschen gesehen hat, wie kann der noch stolz sein?

    Walter Rathenau

  3. Unter freundlichen Menschen ist selbst das Wasser süß.

  4. Vom gefällten Baum machen alle Kleinholz.

  5. Die Lebenserwartung des Menschen wäre beträchtlich höher, wenn Gemüse so gut duftete wie Schinkenspeck.

  6. Ein Nickerchen hinterm Lenkrad schützt zuverlässig vorm Älterwerden!

  7. Abends full ... morgens null ....!

  8. Man kann auch aus Wind einen Vorgang machen

  9. Wer früher stirbt ist länger tot.

  10. Mitschüler sind auch nur Menschen - aber was für welche!

  11. Gott hat warscheinlich etwas mit Elektrizität zu tun: sonst gäbe es wohl keine Herzschrittmacher.

  12. Abstinenzler nennt man einen Menschen, der Alkohol lediglich aus Arzneiflaschen trinkt.

  13. Viele Männer wären gern verheiratet, nur nicht vierundzwanzig Stunden täglich

  14. Niemand kennt die Menschen so gut wie der Beichtvater, der Bankier und der Bettler.

    Carl Fürstenberg

  15. Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

  16. Ein reger Geist ist wie ein rollender Schneeball.

  17. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

  18. Menschen sind wir Rechenschaft schuldig nach dem Gesetz, aber Gott nach dem Herzen.

    Adolph Kolping

  19. Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

    Blaise Pascal

  20. Kein Wunder, dass die Erde schlappmacht, wenn sie sich das ganze Jahr so abhetzt und um die Sonne rumrennt.