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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 5

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Vor dem Schießen kommt das Zielen.

  2. Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …

    Albert Schweitzer

  3. Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.

  4. Etwas zu versuchen und es nicht zu schaffen, das ist wenigstens keine Faulheit.

  5. Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung!

  6. Schafft ab die Güte, verwerft die Rechtschaffenheit - die Menschen werden wieder einander lieben.

    Laotse

  7. Geschicklichkeit ist besser als Kraft

  8. Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen, ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben.

    Arthur Schopenhauer

  9. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  10. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul

  11. Männer müssen stark sein. Wie könnten sie sonst schwach werden.

  12. Wir haben Power und Mut, mein Kind: wir reißen Bäume aus, wo keine sind!

  13. Wer grob ist, ist noch lange nicht stark

  14. Schlagfertige Menschen sind meistens oberflächlich oder sie werden es infolge ihrer Begabung, die ihnen den äußeren Erfolg mühelos erwirbt.

    Jakob Bosshart

  15. Träume sind Schäume

  16. Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, beim Menschen ist's der Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass Du kein Ochs geworden bist

  17. Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen

    Peter Altenberg

  18. Der Wein heilt und erfreut den Menschen mit seiner wohltuenden Wärme und großen Kraft.

    Hildegard von Bingen

  19. Mittleren Menschen mag man den Mut loben, edlen die Besonnenheit.

    Walter Rathenau

  20. Wer eine gute Sache, die er den Menschen anbietet, selbst niedrig einschätzt, der sendet eine Kraft von sich, die auch andere seine gute Sache missachten lehrt.

    Prentice Mulford