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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 13

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Je mehr ein Reicher und ein Aschenbecher ansammeln, desto schmutziger werden sie.

  2. Zwei Kluge gehen nicht den gleichen Weg.

  3. Die Menschen kann man entbehren, aber mancher braucht einen Freund.

  4. Libenswärte Vehler sind angenehmer als unausstehliche Tugenden

  5. Mann: Lebewesen, das die Fußballkarten für drei Monate im voraus kauft und mit den Weihnachtseinkäufen wartet bis Heiligabend.

  6. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Reize keinen stillen Teich.

  8. Es ist mir gleichgültig, ob einer aus Sing-Sing kommt oder von Harvard. Ich suche Menschen, nicht Biographien.

    Henry Ford

  9. Wirf deinen Lendenschurz nicht weg, wenn du ein neues Kleid bekommen hast.

  10. Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.

  11. Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Wie ungestüm der Wurf auch war, er fällt auf die Erde zurück

  13. Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.

    Friedrich von Schiller

  14. Eine Mütze bedeckt nicht den Hintern.

  15. Der Fremde sieht nur, was er bereits kennt.

  16. Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.

    Perikles

  17. Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.

  18. Gehören zwei zusammen, so kann man nicht den einen beleidigen, ohne dass sich auch der andere beleidigt fühlt

  19. Es ist schwer mit Menschen zu leben, weil das Schweigen so schwer ist.

    Friedrich Nietzsche

  20. Es gibt keinen Menschen ohne Kummer. Gibt es einen solchen, dann ist er kein Mensch.