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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 9

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet.

  2. Man liebt den andern nicht, wenn man sich nichts von ihm schenken lassen will.

  3. Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.

    Adolph Kolping

  4. Wie groß auch ein Auge sein mag - zwei sind besser.

  5. Die eigenen Fehler sieht man ein, wenn sie einem an den eigenen Kindern entgegentreten.

  6. Es ist des Menschen würdiger, sich lachend über das Leben zu erheben, als es zu beweinen.

    Seneca

  7. Eigentlich sollte man einen Menschen nicht bemitleiden, besser ist es, ihm zu helfen.

    Maxim Gorki

  8. Werbung is der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

    Ambrose Bierce

  9. Geht der Weg über das Gebirge, nimm ein altes Maultier! Vielleicht trägt es dich nicht, aber es kennt den Pfad.

  10. Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt.

    Arthur Rubinstein

  11. Man liebt einen anderen nicht, wenn man nichts von ihm annimmt.

  12. Nur bedeutende Menschen haben bedeutende Fehler

    François de la Rochefoucauld

  13. Wie unerträglich sind manchmal Menschen, die glücklich sind, denen alles gelingt.

    Anton Tschechow

  14. Ein Mensch, der zu anderen gut ist, tut das Beste für sich selbst

  15. Ein gewisses Maß an Unkenntnis vom anderen ist die Voraussetzung dafür, dass zwei Menschen Freunde bleiben.

    Hermann Bahr

  16. Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein

    Friedrich Nietzsche

  17. Infolge langer Erfahrung hat man aufgehört, viel von den Menschen zu erwarten.

    Arthur Schopenhauer

  18. Das Gesetz ist dazu da, Menschen zu retten, nicht um sie zu vernichten.

    John Steinbeck

  19. Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.

    Voltaire

  20. Ich weiss nicht, was mich so dumm macht, aber es funktioniert super.