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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 10

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Nur auf dem Boden harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Einfall vor.

    — Max Weber

  2. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  3. Sind sich die Werktätigen als Schmiere im Achslager der globalen Märkte erst einmal ihrer wirklichen Macht bewusst, können sie ihre Forderungshebel völlig neu ansetzen.

    — Christa Schyboll

  4. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    — Hesiod

  5. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    — Albrecht Dürer

  6. Gesundheit ist das Ausmaß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.

    — Friedrich Nietzsche

  7. Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.

    — Immanuel Kant

  8. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    — Rosa Luxemburg

  9. Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

    — John D. Rockefeller

  10. Es gibt keinen Ausweg, den ein Mensch nicht beschreitet, um die tatsächliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.

    — Thomas Alva Edison

  11. Es hilft nichts, das Unvollkommene heutiger Wirklichkeit zu höhnen oder das Absolute als Tagesprogramm zu predigen. Lasst uns stattdessen durch Kritik und Mitarbeit die Verhältnisse Schritt für Schrit …

    — Gustav Walter Heinemann

  12. Der wahre Preis einer Sache ist die Mühe und Plage, ihn zu erarbeiten.

    — Adam Smith

  13. Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens

  14. Faulheit ist schön. Am schönsten nach getaner Arbeit

    — Else Pannek

  15. Nur in der Arbeit wohnt der Frieden und in der Mühe wohnt die Ruh'!

    — Theodor Fontane

  16. Es ist ein gewisses Verhältnis nötig zwischen denen, die vornehmlich zum Denken, und zwischen jenen, die vornehmlich zur Tätigkeit geneigt sind.

    — Henry Thomas Buckle

  17. Geh lieber nach Hause und mache ein Netz, als dass du im Teich nach Fischen tauchst.

  18. Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit

    — Marcus Tullius Cicero

  19. Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.

    — Friedrich Engels

  20. Es sind nicht alle Jäger, die das Horn gut blasen.