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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 33

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Ich hab' gerade zeit! - Wo gibt's nichts zu tun?

  2. Was ist ein Akademiker anderes als ein eingelerntes und angeeignetes Glied einer grossen Vereinigung ?

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Geist gleicht dem Schwerte und Erfahrung dem Wetzstein.

  4. Das Schwierigste tun wir heute, das Unmögliche morgen und übermorgen tun wir das, was uns Spaß macht.

    Fridtjof Nansen

  5. Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit

    Novalis

  6. Soll sich der Acker wohl lösen, so muss man ihn auch wohl gürten.

  7. Man muss früh aufstehen, wenn man früh fertig werden will.

  8. Den Bauern erkennt man an der Gabel, den Advokaten am Schnabel.

  9. Wer ein Schreiner werden will, muss auch harte Bretter bohren lernen.

  10. Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.

    Peter Hille

  11. Fünf Finger fassen mehr als zwei Gabeln.

  12. Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  13. Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  14. Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft.

    Gustav Freytag

  15. Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Doch größern Ruhm wird der verdienen, der Farben kauft und malt mit ihnen ...

    Wilhelm Busch

  17. Fang immer gleich heute an!

    Mary Shelley

  18. Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.

  19. Trotz höherer Diaeten nehmen Politiker meist nicht ab.

  20. Der Kerl der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben.