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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 16

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Gedenke meiner nah und fern, gedenke meiner oft und gern! Gedenke meiner, wenn du bei Erdäpfeln sitzt, und wenn du einmal bei der Arbeit schwitzt.

  2. Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.

    — Charles Baudelaire

  3. Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  4. Die Wissenschaft ist das Gegengift der Verführung und des Aberglaubens.

    — Adam Smith

  5. Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.

    — Wilhelm Busch

  6. Es ist zwischen Wissen und Tun ein himmelweiter Unterschied. Wer aus dem Wissen allein sein Handwerk macht, der hat wahrlich acht zu geben, dass er das Tun nicht verlerne.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Wer's mit dem Pförtner hält, findet bald Einlaß.

  8. Die meisten Menschen arbeiten nicht an einer Aufgabe, sondern um sich zu beschäftigen und sich abzulenken.

    — Nikolaus B. Enkelmann

  9. Wie der Same, den man in die Erde sät, so ist auch die Ernte, die man erwarten darf

    — Antiphon

  10. Wenn die Natur das Machtwort "Ruhe" spricht und der Mensch erwidert "Arbeit", so wird am Ende immer der Mensch den Schaden davon haben.

    — Prentice Mulford

  11. Arbeite mit ganzem Herzen, und du wirst Erfolg haben, es gibt so wenig Rivalen.

    — Elbert Green Hubbard

  12. Wollten wir alle Herren sein, wer sollte da die grossen Säcke tragen.

  13. Ein rollender Stein setzt kein Moos an

    — Publius Syrus

  14. Gute Arbeit wird durch ein stärkendes Umfeld gefördert. Würdelose Behandlung untergräbt sie.

    — Else Pannek

  15. Es gibt eine Art, das Leben zu verlängern, die ganz in unserer Macht steht: Früh aufstehen, guter zweckmäßiger Gebrauch der Zeit, Wählung der besten Mittel zum Endzweck und, sobald sie gewählt sind, …

    — Georg Christoph Lichtenberg

  16. In eine glückliche Beschäftigung versunken, empfinden wir einen flüchtigen Vorgeschmack der Ewigkeit

    — José Ortega y Gasset

  17. Es ist kein Meister so gut, er findet einen über sich.

  18. Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht.

    — Ludwig Börne

  19. Mein Sprüchlein heißt: Auf Gott vertrau, arbeite brav und leb genau!

    — Gottfried August Bürger

  20. Ohne Arbeit gelangt man nicht zur Ruhe und ohne Kampf nicht zum Siege.

    — Thomas à Kempis