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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 22

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Der Eifer der Arbeit wirkt oft in einer Stunde mehr als der mechanische, schläfrige Fleiß in drei Stunden.

    Christian Fürchtegott Gellert

  2. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  3. Wenn andere sich abmühen, tun manche so, als ob sie die Arbeit leisteten

    Aesop

  4. Würde bringt Bürde

  5. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  6. Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.

    Joachim Ringelnatz

  7. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

    John Steinbeck

  8. Wie du wirst säen so wirst du ernten.

  9. Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt: sie gibt uns das Leben

    Henry Ford

  10. Liebe alles, was dich davon trägt, z. B. Kamele und Pferde

  11. Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist; Lerne schnell besorgen, da du noch munter bist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Arbeit ist eine Sucht, die wie eine Notwendigkeit aussieht

    Peter Altenberg

  13. Wer nicht auf Bargeld sieht, ist kein rechter Händler.

  14. Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet

    Alfred Krupp

  15. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  16. Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.

    Marquis de Vauvenargues

  17. Die Angst vor der Langeweile ist die einzige Entschuldigung für die Arbeit.

    Jules Renard

  18. Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!

  19. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    Seneca

  20. Glücklich, wer seine Arbeit gefunden hat - er braucht kein anderes Glück

    Thomas Carlyle