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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 20

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  2. Wer zum Essen nichts ist, der taugt zur Arbeit zweimal nichts.

  3. Drückt uns oft die Sorge bleiern in des Tagwerks schwerem Gang, lasst uns froh am Abend feiern, denn das Leben währt nicht lang!

    Friedrich von Bodenstedt

  4. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  5. Für welches Tier wird am meisten gearbeitet? Für die Katz!

  6. Handle wie einer, der denkt - denke wie einer, der handelt

    Henry Ford

  7. Arbeitswut: Eine schwer erklärbare psychische Störung, die mit einer Tasse Kaffee und einer gemütlichen Plauderei überwunden werden kann.

  8. Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

    Victor-Marie Hugo

  9. Arbeit: der Fluch der trinkenden Klassen.

    Oscar Wilde

  10. In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

    Friedrich Engels

  11. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen

    Wilhelm von Humboldt

  12. Der Historiker ist ein rückwärts gekehrter Prophet.

  13. Wo die Würstchen an die Macht kommen, wird der Senf rationiert.

  14. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  15. Chirurgen tragen Gummihandschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

  16. Beamte sind die Träger der Nation. Einer träger als der andere.

  17. Die Lücke , die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.

  18. Heute ist wieder Montag, aber glücklicherweise der einzige in dieser Woche.

  19. Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll.

    Wilhelm Busch

  20. Ich arbeite nach dem Prinzip, dass man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.

    John D. Rockefeller