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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 48

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Machen Sie es sich zur Aufgabe, höheren Ansprüchen zu genügen, als andere an Sie stellen.

    Henry Ward Beecher

  2. Nichts ist mühsam, was man willig tut.

    Thomas Jefferson

  3. Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

    Blaise Pascal

  4. Wer die Zeit nur wie eine Ware betrachtet, die rationell und gewinnbringend einzusetzen ist, wird ihre besten Seiten niemals kennen lernen.

    Rainer Haak

  5. Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  6. Die Macht des Geistes ist die Theorie, ohne Taten ist sie jedoch nutzlos

  7. Nur ein Jäger, der protzt, steckt sich eine tote Ratte in den Gürtel.

  8. Ein Wirt beschwert sich nicht über den Appetit seiner Gäste.

  9. Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit, das Schönste der Gaben wird ihm Ekel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Ein Bauer ohne Land ist wie ein Literat ohne Bücher

  11. Möge deine Arbeit gelingen, der Misserfolg dich nicht mutlos machen, dass du über dein Unglück nicht lächeln kannst.

  12. Der Schlaf ist das einzige Geschenk, das uns die Götter ohne Arbeit gaben, mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

    Karl Julius Weber

  13. Je härter ich arbeite, um so mehr Glück scheine ich zu haben.

    Thomas Jefferson

  14. Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeigersinn hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.

    John Steinbeck

  15. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  16. Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

    Horaz

  17. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  18. Warum hat Gott den Menschen das Gefühl der Schamhaftigkeit eingeflößt? Damit der Schneider leben kann.

    Georg Büchner

  19. Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast.

  20. Zwischen Wissen und Schaffen liegt eine ungeheure Kluft, über die sich oft erst nach harten Kämpfen eine vermittelnde Brücke aufbaut

    Robert Schumann