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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 15

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Nichts ermüdet so sehr wie das ewige Mitschleppen einer unerledigten Arbeit.

    — William James

  2. Willst du um den Bau nicht weinen, baue nur mit eignen Steinen.

  3. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause

  4. Das Nettogesicht einer Buchhalterin ergibt sich nach Abzug ihrer Kosmetik

  5. Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!

  6. Zur Beruhigung der Gemüter trägt angemessene Beschäftigung viel bei.

    — Wilhelm von Humboldt

  7. Die Leute verderben ihre Angelegenheiten oft kurz vor deren Vollendung. Wer am Ende seiner Arbeit achtsam ist wie zu Beginn, der verdirbt nichts

    — Laotse

  8. Viel Gebet und wenig Werke.

  9. Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen

    — Kurt Tucholsky

  10. Das Muß ist oft hart, aber beim Muß allein kann der Mensch zeigen, wie`s inwendig mit ihm steht. Willkürlich leben kann jeder.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  11. Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

    — Martin Luther

  12. Und wie das häufig so der Brauch, der Stolz wuchs mit dem Bauche auch.

    — Wilhelm Busch

  13. Zum Geburtstag recht viel Glück, immer vorwärts, nie zurück, wenig Arbeit und recht viel Geld, große Reisen in die Welt, jeden Tag gesund sich fühlen, sechs Richtige im Lotto spielen, ab und zu …

  14. Arbeiten im Lande ist besser als in der Wüste beten.

    — Martin Luther

  15. Keiner weiss, was er hier tut, aber alle nennen ihn Chef!

  16. Liebe ist schwer. Lieb haben von Mensch zu Mensch: Das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur …

    — Rainer Maria Rilke

  17. Ein rollender Stein setzt kein Moos an

    — Publius Syrus

  18. Die meisten Menschen arbeiten nicht an einer Aufgabe, sondern um sich zu beschäftigen und sich abzulenken.

    — Nikolaus B. Enkelmann

  19. Wie der Same, den man in die Erde sät, so ist auch die Ernte, die man erwarten darf

    — Antiphon

  20. Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.

    — Wilhelm Busch