971 Sprüche — Seite 15
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Je attraktiver die Kollegin, desto länger die Überstunden
Arbeitswut ist eine psychische Störung, die schon mit einer Tasse Kaffee und einem netten Gespräch geheilt werden kann.
Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.
— Carl Friedrich Gauß
Zur Macht des Glückes bekennen sich nur die Unglücklichen, denn die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.
— Jonathan Swift
Wer pünktlich kommt ... ... darf auch später gehen
Glück hilft nur manchmal - Arbeit immer.
Lieber gesund im Bett als krank bei der Arbeit!
Bei schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.
— Otto von Bismarck
Unser Leben währet siebenzig Jahr, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahr, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist's Mühe und Arbeit gewesen.
Beispiele tun mehr, als Wort' und Lehr'.
Wenn ich für meine Arbeit als Hausfrau bezahlt würde, könnte ich mir längst einen Hausmann leisten!
Der Bürokrat tut seine Pflicht von 8 bis 2, mehr tut er nicht.
Arbeit bietet mehr Genuss, wenn sie ein andrer machen muss.
Am Vormittag hat der Lehrer recht, am Nachmittag frei.
Beamte sind die Träger der Nation. Einer träger als der andere.
Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering
Gut machen ist besser, als gut meinen.
Arbeitsplätze schaffen ist die vornehmste Verpflichtung eines Unternehmens gegenüber der Gemeinschaft.
— Walter Scheel
Das Praktische am Urlaub ist, dass er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt.
Die Last, die man liebt, ist nur halb so schwer