Sprüche über Arbeit
1107 Sprüche — Seite 39
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Ein Mann muss scheiden, eh ins Aug ihm die Tränen treten.
— Christian Friedrich Hebbel
Bei allen Dingen, die man nicht selbst machen kann, sei es aus Mangel an Fähigkeit, sei es aus Mangel an Zeit, ist die Hauptsache, die rechten Leute herauszufinden, welchen man die Arbeit übertragen k …
— Robert Bosch
Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
— Albert Schweitzer
Viel besser kräht der Hahn, so er die Kehle feuchtet an.
Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen
— Thomas von Aquin
Jede Arbeit ist wichtig, auch die kleinste. Es soll sich keiner einbilden, seine Arbeit sei über die seines Mitarbeiters erhaben. Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen.
— Robert Bosch
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
Wer A sagt, muss auch B sagen
Der Wert der Leistung liegt im Geleisteten.
— Albert Einstein
Lieber nichts tun und die Zeit für sich arbeiten lassen!
Die dunkelste Kneipe ist besser als der hellste Arbeitsplatz
Aus fremdem Leder ist leicht Riemen schneiden
Gut Ding will Weile haben
Wer Fische fangen will, muss sich nass machen
An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an. (02. Feb.)
Mit einem Herrn steht es gut, der, was befohlen, selber tut.
Jedes Ding an seinem Ort, spart viel Zeit, Verdruss und Wort.
Ein guter Anschaffer ist besser als zwei schlechte Schaffer.
Soll fegen der Besen recht blank und rein, dann darf er ja selber nicht schmutziger sein.