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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 49

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Vor Feuersglut, vor Wassernot mag sicher fort der Erdball rücken. Wenn noch ein Untergang ihm droht, so wird er in Papier ersticken.

    Gottfried August Bürger

  2. Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.

    Johann Gottfried Seume

  3. Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen. Aber es ist erstaunlich, wie schnell ein informierter und motivierter Mensch laufen kann.

    Walter Scheel

  4. Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.

    Adam Smith

  5. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur

  6. Alles auf einmal tun zu wollen zerstört alles auf einmal.

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Die Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit der Erde.

    Ernst Wiechert

  8. Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!

    Lukian

  9. Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.

    John Steinbeck

  10. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  11. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  12. Sorgen, das sind schlimme Gäste, kleben zähe, sitzen feste. Musst ihnen nur hurtig den Rücken drehn! Wenn sie dich bei der Arbeit sehn, bleibt ihnen nichts übrig, als weiterzugehn.

    Otto Julius Bierbaum

  13. Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.

    Demosthenes

  14. Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

    René Descartes

  15. Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

    Richard von Schaukal

  16. Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.

    Carl Hilty

  17. Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.

    Sir Arthur Conan Doyle

  18. Nicht mehr tun ist die beste Abbitte.

  19. In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.

  20. Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.