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Sprüche über Arbeit

971 Sprüche — Seite 24

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Nicht zu arbeiten ist schlimmer, als sich zu überarbeiten.

    Samuel Smiles

  2. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  3. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  4. Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.

  5. Würde bringt Bürde

  6. Man soll das Eisen schmieden, weil es heiß ist

  7. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

    John Steinbeck

  8. Der Eifer der Arbeit wirkt oft in einer Stunde mehr als der mechanische, schläfrige Fleiß in drei Stunden.

    Christian Fürchtegott Gellert

  9. Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.

    Joachim Ringelnatz

  10. Ein schlechtes Gedächtnis ist oft Voraussetzung für eine gute Karriere

  11. Lernt einsehen, daß man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muß

    Franz Grillparzer

  12. Liebe alles, was dich davon trägt, z. B. Kamele und Pferde

  13. Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.

  14. Grad zu den frühen Morgenzügen kommt man am leichtesten zu spät.

    Wilhelm Busch

  15. Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet

    Alfred Krupp

  16. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    Seneca

  17. Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.

    Marquis de Vauvenargues

  18. Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.

    Wilhelm Busch

  19. Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!

  20. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh