971 Sprüche — Seite 18
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Es gibt eine Art, das Leben zu verlängern, die ganz in unserer Macht steht: Früh aufstehen, guter zweckmäßiger Gebrauch der Zeit, Wählung der besten Mittel zum Endzweck und, sobald sie gewählt sind, …
— Georg Christoph Lichtenberg
Mein Sprüchlein heißt: Auf Gott vertrau, arbeite brav und leb genau!
— Gottfried August Bürger
In vielen Behörden herrscht eine miese Stimmung, nicht mal das Telefon ist gut aufgelegt.
Lass Dir empfehlen, was Erfahrung mir empfohlen: Von einer Arbeit dient die andre zum Erholen
— Friedrich Rückert
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft. Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben. Du ha …
Allen ist die Arbeit heilig, nur Verrückte haben's eilig.
Arbeit schändet nicht.
— Hesiod
Gedenke meiner nah und fern, gedenke meiner oft und gern! Gedenke meiner, wenn du bei Erdäpfeln sitzt, und wenn du einmal bei der Arbeit schwitzt.
Die Arbeit: eine fortschreitende und anhäufende Kraft, die Zinsen trägt wie das Kapital sowohl hinsichtlich der Fähigkeiten als auch der Ergebnisse.
— Charles Baudelaire
Es ist kein Meister so gut, er findet einen über sich.
In eine glückliche Beschäftigung versunken, empfinden wir einen flüchtigen Vorgeschmack der Ewigkeit
— José Ortega y Gasset
Ein rollender Stein setzt kein Moos an
— Publius Syrus
Arbeite mit ganzem Herzen, und du wirst Erfolg haben, es gibt so wenig Rivalen.
— Elbert Green Hubbard
Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.
Es ist zwischen Wissen und Tun ein himmelweiter Unterschied. Wer aus dem Wissen allein sein Handwerk macht, der hat wahrlich acht zu geben, dass er das Tun nicht verlerne.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.
— Charles Baudelaire
Gute Arbeit wird durch ein stärkendes Umfeld gefördert. Würdelose Behandlung untergräbt sie.
— Else Pannek
Schwielen sind mehr wert als duftendes Öl an den Händen.
Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.
— Charles-Louis de Montesquieu
Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht.
— Ludwig Börne