Sprüche über Arbeit
1107 Sprüche — Seite 27
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein.
Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.
Es gehen viel Stierbuben auf e i n e n rechten Ackersmann.
Sich tatkräftig für seine Angestellten einzusetzen, ist eine der besten Investitionen, die man machen kann.
Lehne dich zufrieden zurück, wenn du eine gelungene Arbeit vor Augen hast, aber nicht zu weit, dass du deiner Arbeit zu Füßen liegst.
Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.
Es gibt viel zu verdienen - stecken wirs ein.
Arbeiten muss man, alles andere - zum Teufel damit.
— Anton Tschechow
Ein Verrückter am richtigen Ort ist ein nützliches Werkzeug.
Faulenzen macht müde... Arbeit nie...
Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.
— Friedrich Nietzsche
Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!
Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.
Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.
Arbeit als Freude - unzugänglich den Psychologen.
— Franz Kafka
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
Freude fehlt nie, wo Arbeit, Ordnung und Treue sind.
— Johann Kaspar Lavater
Die Arbeitslosigkeit ist die Hauptgeißel der fortgeschrittenen Länder.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Am schnellsten kommt man auf dem Steckenpferd seines Vorgesetzten voran
Jeder hat drei Vorgesetzte: Gott, den Chef, die Frau.