Sprüche über Arbeit
1107 Sprüche — Seite 6
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.
— Otto von Bismarck
Eines Arbeiters Lohn kommt zur Tür herein und verschwindet im Kamin.
Solange der Künstler arbeitet, um ein reicher Mann zu werden, wird er immer ein armseliger Künstler bleiben.
— Michelangelo
Menschen von Genie zeichnen sich in ihrem Beruf nicht aus, weil sie darin arbeiten, sondern sie arbeiten darin, weil sie sich auszeichnen.
— William Hazlitt
Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit wieder an
Wenn ein überhäufter Schreibtisch ein Zeichen für einen überhäuften Geist ist - was zeigt dann ein leerer Schreibtisch?
Ich wünsche Dir... dass Du arbeitest als würdest Du kein Geld brauchen. dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt. dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen. dass Du singst, als w …
Die alltäglichen Aufgaben und Schwierigkeiten sind gerade die, an denen man reift
Was man besonders gerne tut, ist selten ganz besonders gut
— Wilhelm Busch
Wenn du deine Pflicht tust, muss es dir gleichgültig sein, ob dich die Menschen schmähen oder preisen
— Mark Aurel
Es ist ein Zunder in uns, der Funken will
— Johann Gottfried Herder
Erholung ist die Würze der Arbeit.
— Plutarch
Leben heißt arbeiten und kämpfen
— John Knittel
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer
— Marie von Ebner-Eschenbach
Was sind die drei Feinde des Programmierers? Sonnenlicht, Frischluft und das unerträgliche Gebrüll der Vögel.
Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen.
— Oscar Wilde
Gib dein Bestes, und du bist selbst der Beschenkte
G m b H = Gesellschaft mit bösen Hintergedanken
Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.
Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
— Peter Rosegger