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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 35

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Man muss sich früh auf den Weg machen, wenn man früh ankommen will

  2. Einszweidrei, im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit.

    Wilhelm Busch

  3. Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten

  4. Suchst du eine Frau, schau nicht auf ihre Schönheit, sondern dass sie tüchtig bei der Arbeit ist.

  5. Wer für die Katz arbeitet, kommt bald auf den Hund.

  6. Auf dem Ofen sitzend wird man nicht General

  7. Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen

  8. Fleiss geht sicher auf dem Eis.

  9. Solange der Esel trägt, ist er dem Müller lieb.

  10. Man versteht nur das Geschäft, durch das man den Reis verdient.

  11. Wer das Handwerk versteht, verrät den Meister nicht.

  12. Die Ausbildung und Vergeistigung der Sinne, welche für die Kunst notwendig ist, kann allein durch das Handwerk kommen, durch die beständige Arbeit am Stoff.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  13. Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns

    Hesiod

  14. Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.

    Thomas Jefferson

  15. Was der Sozialismus will, ist nicht Eigentum aufheben, sondern im Gegenteil individuelles Eigentum, auf Arbeit gegründetes Eigentum erst einführen.

    Ferdinand Lassalle

  16. Man muss immer weiter denken als man kommt.

  17. Mache aus Deiner Arbeit einen Sport.

    August Oetker

  18. Wie herrlich ist es, nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruhn

    Heinrich Zille

  19. Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

    Wilhelm Busch

  20. Wes Brot ich esse, des Lied ich singe