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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 25

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.

    — Friedrich von Schiller

  2. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    — Ludwig Erhard

  3. Lehne dich zufrieden zurück, wenn du eine gelungene Arbeit vor Augen hast, aber nicht zu weit, dass du deiner Arbeit zu Füßen liegst.

  4. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.

  5. Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

  6. Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.

  7. Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!

  8. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    — Leo Tolstoi

  9. Was mehreren aufgetragen wird, bleibt ungetan

  10. Kühle weckt die Tätigkeit; Tätigkeit verkürzt die Zeit.

    — Wilhelm Busch

  11. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    — Friedrich Nietzsche

  12. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  13. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  14. Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.

    — Henry Ford

  15. In allen Dingen ist der rechte Augenblick für den Erfolg entscheidend.

    — Menander

  16. Auf dieser Welt halte ich zwei Beschäftigungen für besonders nutzlos: Laubsägearbeiten und die Fotografie.

    — Anton Tschechow

  17. Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht als hundert Augen der Mannesperson

    — Gotthold Ephraim Lessing

  18. Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

    — Marcus Tullius Cicero

  19. Wenn jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten – dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen.

    — Thomas Alva Edison

  20. Stelle niemanden ein, der deine Arbeit für Geld macht, sondern einen der es aus Liebe macht.

    — Henry David Thoreau