971 Sprüche — Seite 25
Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.
Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.
Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.
— Wilhelm Busch
Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.
Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!
Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet
— Alfred Krupp
Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.
— Marquis de Vauvenargues
Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.
— Seneca
"Tages Arbeit, abends Gäste! Saure Wochen, frohe Feste! Sei dein künftig Zauberwort"
— Johann Wolfgang von Goethe
Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt
— Arthur Schopenhauer
Doch ach! wie bald wird uns verhunzt die schöne Zeit naiver Kunst; wie schnell vom elterlichen Stuhle setzt man uns auf die Bank der Schule!
— Wilhelm Busch
Jede neue Lage ergibt eine neue Perspektive.
Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.
— Wilhelm Busch
Ungewohnte Arbeit bringt Beulen
Oh wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.
— Gottfried Keller
Humor ist , wenn man auch im Büro Spass hat!
Gewiß, es ist gut, daß wir die nicht immer kennen, für die wir arbeiten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.
— Immanuel Kant
Kein Baum fällt auf den ersten Streich
Man muss nicht verrückt sein um bei uns zu arbeiten, aber es erleichtert die Sache doch ungemein.
Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter.
Arbeit ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis