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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 14

  1. Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

  2. Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen

  3. Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. (25. Nov.)

  4. Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. (14. April)

  5. Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. (25. April)

  6. Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.

  7. Die See kann nicht mit einem Scheffel gemessen werden.

  8. Die Natur schafft die Begabung, und das Schicksal hebt sie heraus.

    François de la Rochefoucauld

  9. Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.

    Nicolaus Machiavelli

  10. Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.

    Abraham a Sancta Clara

  11. Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herr …

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  12. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.

    Leonardo da Vinci

  14. Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Kotzt der Bauer über'n Trekker, war die Brotzeit nicht sehr lecker!

  16. Fehlen Fliegen auf dem Klo, sind sie wohl grad anderswo.

  17. Sagt das Schwein beim Schlachten: 'Au!' knurrt der Bauer: 'Dumme Sau!"

  18. Will der Bauer schneller pflügen, tät ein Porsche schon genügen.

  19. Bevor die Sau ins Schlachthaus geht, versucht sie's rasch noch mit Diät!

  20. Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.

  21. Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solcher Siege rächt sie sich an uns.

    Friedrich Engels

  22. Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.

    Eckhart von Hochheim

  23. Gib den Winden ein frisch, ein fliegend Blatt, es wird den Weg schon finden, den es zu fliegen hat.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  24. Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.

    Gorch Fock

  25. Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen. Es ist jedesmal ein anderer.

  26. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  27. Ein regenloses Jahr ist wie eine Mutter, deren Tochter starb

  28. Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.

    Bogumil Goltz

  29. Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.

    Ernst Wiechert

  30. Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

    Albert Camus

  31. Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.

    Baruch de Spinoza

  32. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  33. Die Freiheit wächst im Quadrat der Entfernung von der Kaserne.

  34. Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.

    Jean Paul

  35. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  36. Die richtige Entscheidung habe ich getroffen, wenn ich aufatme, mich gerade mache und frei fühle.

    Else Pannek

  37. Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.

    Denis Diderot

  38. Ein gewisser Grad von Freiheit findet sich in jeder Staatsverfassung: der höchste Grad in keiner.

    Friedrich von Gentz

  39. In der Liebe haben alle Frauen Geist.

    Honoré de Balzac

  40. Bevor ein Mann nicht viele Frauen erkannt hat, kennt er den Wert der einzelnen nicht.

    George Bernard Shaw