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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 9

  1. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    Antisthenes

  2. Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus

    Christian Friedrich Hebbel

  3. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  4. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte

    Theodor Heuss

  6. Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

    Woodrow Wilson

  7. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

  8. Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.

    Arthur Schopenhauer

  9. Allen zugänglich und frei machen wollen wir die Wissenschaft, sie soll nicht länger in Fesseln geschlagen werden.

    Wilhelm Liebknecht

  10. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    Gottfried Keller

  11. Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.

    Charles-Louis de Montesquieu

  12. Flüsse und Berge altern nicht.

  13. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  14. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)

  15. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)

  16. Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.

    Christian Morgenstern

  17. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Es ist gut, wenn das Kunstwerk ein aus Erfahrung gemeißeltes Stück ist, die Facette eines Diamanten, in dem das innere Feuer sich verdichtet, ohne sich einzuschränken.

    Albert Camus

  19. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  20. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  21. Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.

    Karl Theodor Jaspers

  22. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  23. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  24. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  25. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.

    Leo Tolstoi

  26. Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

    Marcus Tullius Cicero

  27. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  28. Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

    Matthias Claudius

  29. Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.

    Ferruccio Busoni

  30. Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  31. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  32. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  33. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  34. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  35. Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.

  36. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  37. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  38. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  39. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  40. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.