März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 26
Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.
Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.
Im Garten blühn schon ein Weilchen Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen. Da hab ich nicht lang bedacht und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht. Das bringe ich dir zum Geburtstagsfest. Der Frühl …
— Friedrich Wilhelm Güll
Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht z …
— Antoine de Rivarol
Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.
— William Hazlitt
Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist.
— Friedrich Ebert
Die Ehe ist die exemplarische Bindung, sie trägt uns in die große Gebundenheit, und nur als Gebundene können wir in die große Freiheit der Kinder Gottes gelangen.
— Martin Buber
Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.
— Friedrich Nietzsche
Räuber verlangen Geld oder Leben. Frauen beides.
Stille haben wir von Natur aus im Herzen. Wir müssen nur unser Herz öffnen.
Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.
— Albrecht von Haller
Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl als die Frucht.
— Rabindranath Tagore
So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.
— Theodor Storm
Anfänger behandeln Frauen wie Gummibärchentütchen: aufreißen, vernaschen, wegschmeißen
Flirten ist etwas, wozu Frauen immer bereit sind, solange andere Frauen zuschauen.
— Oscar Wilde
Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbar zu sein
— Christian Friedrich Hebbel
Zusammenfassung des Benehmens: die eigene Würde zu bewahren, ohne die Freiheit anderer zu stören
— Francis Bacon
Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.
— Oscar Wilde
Sie trug gestern Abend zu viel Rouge und zu wenig Kleid. Das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung.
— Oscar Wilde
Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.
— Antoine de Saint-Exupéry
Männer können trinken, ohne Durst zu haben, Frauen können reden, ohne ein Thema zu haben.
Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.
— Mutter Theresa
Alles Flexible und Fließende neigt zu Wachstum. Alles Erstarrte und Blockierte verkümmert.
— Oscar Wilde
Der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und von Grün - dort wo ein Herz sich aufgetan, ist Garten voller Blüh'n
Regnet's am Johannistag, regnet es noch 14 Tag'. (24. Juni)
Vor dem Johannistag, man keine Gerste loben mag. (24. Juni)
Langer Schnee im März gibt Heu, aber mager Korn und Spreu.
Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein. (06. März)
Wenn's regnet an St. Gervasius, es 14 Tage regnen muss. (19. Juni)
In Sand lege die Erdnuß, auf Lehm säe Weizen.
Wenn die Rose sich selbst schmückt, schmückt sie auch den Garten.
— Friedrich Rückert
Der gesegnete Regen, der köstliche sanfte Regen ströme auf dich herab. Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst.
Die Kunst steckt wahrhaftig in der Natur; wer sie heraus kann reißen, der hat sie!
— Albrecht Dürer
Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
— William Shakespeare
Über Rosen muss man dichten, in die Äpfel lässt sich beissen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste .
— Jean Paul
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen
— Augustinus