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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 25

  1. Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.

  2. Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.

  3. Alte Krähen sind schwer zu fangen.

  4. Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.

  5. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.

  6. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  7. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  9. Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.

    Peter Rosegger

  10. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  11. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

    Marcus Tullius Cicero

  12. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  13. Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun lass ich's sein!« Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.

    Robert Reinick

  14. Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.

    Antoine de Rivarol

  15. Die Kraft der Natur steckt auch in dir.

  16. Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum

  17. Geht die Sonne auf im Westen, lässt der Bauer seinen Kompass testen.

  18. Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!

  19. Ist der Bauer ständig umnebelt von Dampf wächst auf seinen Feldern sicher Hanf.

  20. Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr

  21. 2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.

  22. Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen

  23. Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.

    Alfred Edmund Brehm

  24. Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.

    Jean Baptiste Colbert

  25. Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.

    Martin Opitz

  26. Sieh das Lindenblatt, du wirst es wie ein Herz gestaltet finden. Drum sitzen die Verliebten am liebsten unter Linden.

    Christian Johann Heinrich Heine

  27. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

    Peter Hille

  28. Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!

    William Wilkie Collins

  29. Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat.

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  30. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  31. Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)

  32. Geld genommen, um Freiheit gekommen.

  33. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Das einzige, was ich an der Freiheit liebe, ist der Kampf um sie.

    Henrik Johan Ibsen

  35. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  36. Männern ihre Rechte und nicht mehr; Frauen ihre Rechte und nicht weniger.

    Susan Brownell Anthony

  37. Kein Fluss kann seine Quelle überstiegen - kein Volk besser sein als seine Frauen

  38. Die Naturgesetze lehren uns, was möglich ist, aber nicht, was richtig ist

  39. Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)

  40. Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. (24. Juni)