März Sprüche
1927 Sprüche — Seite 3
Für Kritiker zu schreiben, lohnt sich nicht, wie es sich nicht lohnt, denjenigen Blumen riechen zu lassen, der einen Schnupfen hat.
— Anton Tschechow
Das Wasser nimmt nicht mehr Platz in einer Schale ein, als es bedarf. So gleicht es der Mäßigung.
— Konfuzius
Wie der Fluss im Meer, so findet unsere Arbeit ihre Erfüllung in der Tiefe der Muße
— Rabindranath Tagore
Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.
— Seneca
Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.
— Oscar Wilde
Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond begegnen sich, ehe sie sich trennen.
— Clemens Brentano
An den, den man liebt, verliert man einen Teil seiner Freiheit.
— Henry de Montherlant
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
— Joseph Addison
Einen Lehrer gibt es, wenn wir ihn verstehen – es ist die Natur
— Heinrich von Kleist
Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.
— Vincent van Gogh
Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süss ist.
Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.
Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
— Mark Twain
Das Glück liegt an jedem Tag des Jahres auf deinem Weg. Bück dich, heb es auf und halte deine Nase tief in seine Blütenblätter!
Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen
Es wäre verlorene Mühe, wollte man den Mond aus dem Wasser fischen.
Klein ist das Eichhörnchen,. Aber es ist kein Sklave des Elefanten.
Deine Liebe ist in meinem Herzen wie ein Schilfrohr in den Armen des Windes.
Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein, keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling.
Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.
— Dietrich Bonhoeffer
Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.
— Aristoteles
Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.
— Theodor Storm
Zwei Blümlein blüh'n auf einer Au das eine rot, das andere blau, das blaue sprach: "Vergissmeinnicht", das rote sprach: "Ich liebe dich".
Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
— Honoré de Balzac
Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.
Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)
Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.
— Wilhelm Busch
Frauen sind die Musik des Lebens.
— Richard Wagner
Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst
— Else Pannek
Einzig den Ärzten ist es erlaubt zu lügen.
Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
— Sigmund Freud
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann
— Karl Marx
Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.
Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.
— Heraklit von Ephesos
Es ist nirgendwo untersagt, zu lachen oder sich zu sättigen oder neue Besitztümer mit dem alten, ererbten zu verbinden oder zum Klang der Musik sich zu erfreuen oder Wein zu trinken.
— Johannes Calvin
Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.
— Albert Schweitzer
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht