März Sprüche
2005 Sprüche — Seite 3
Eine freie Nation kann einen Befreier haben, eine unterjochte bekommt nur einen anderen, schlechteren Unterdrücker.
— Ernst Moritz Arndt
Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.
— François de la Rochefoucauld
Jede Seele aber, die zu tief fühlt, ist ein Ballon, der in den Himmel steigen möchte, und der die Grenzen der Atmosphäre nicht überschreiten kann.
— Claude Tillier
Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.
— Johann Peter Hebel
Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)
Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.
— Frances Hodgson Burnett
Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif
Fällt der Bauer nachts vom Dach wird sogar die Bäurin wach.
Frauen sind Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen
— Winston Churchill
Die Sprache ist der Frühling des Geistes.
— Peter Hille
Schlägt der Blitz den Bauer tot, spart sein Weib ein Abendbrot.
Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …
— Hans Christian Andersen
Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder Kultur.
— Sigmund Freud
Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.
— Aristoteles
Frauen und Wein haben ihr eigenes Gift.
Es gehört zum Begriff des Spazierengehens, dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.
— Wilhelm von Humboldt
Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.
— Christian Morgenstern
Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.
— Galileo Galilei
Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.
— Blaise Pascal
Huldige nicht mehreren Frauen zur gleichen Zeit, an demselben Ort, wenn es dir darum zu tun ist, Zuneigung oder Vorzug von einer einzelnen zu erlangen.
— Adolph Freiherr von Knigge
An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.
— Gottfried Keller
Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
— Friedrich Nietzsche
Wenn die Frauen aus Glas wären, sie blieben doch undurchschaubar
Aber die wirklich Freien gehorchen: nicht einem Machthaber, sondern dem Gefühl ihrer Pflicht
— Theodor Fontane
Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.
— Seneca
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
— Antoine de Saint-Exupéry
Für Kritiker zu schreiben, lohnt sich nicht, wie es sich nicht lohnt, denjenigen Blumen riechen zu lassen, der einen Schnupfen hat.
— Anton Tschechow
Das Wasser nimmt nicht mehr Platz in einer Schale ein, als es bedarf. So gleicht es der Mäßigung.
— Konfuzius
Von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg.
— Arthur Schopenhauer
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
— Hippokrates von Kós
Lasst in Eurem Miteinander Platz, damit der Hauch des Himmels zwischen Euch spielen kann.
— Khalil Gibran
Die einzige völlige Freiheit ist durch Wunschlosigkeit zu erreichen.
— Detlef von Liliencron
Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest. …
— Franz Kafka
Wie der Fluss im Meer, so findet unsere Arbeit ihre Erfüllung in der Tiefe der Muße
— Rabindranath Tagore
An den, den man liebt, verliert man einen Teil seiner Freiheit.
— Henry de Montherlant
Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond begegnen sich, ehe sie sich trennen.
— Clemens Brentano
Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.
— Oscar Wilde
Frauen und Suppe soll man nicht warten lassen, sonst kühlen sie ab.
Bei den Frauen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder sind sie Engel - oder sie leben noch.
— Charles Baudelaire