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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 32

  1. Tritt Matthäus ein, so soll die Saat vollendet sein. (21. Sept.)

  2. Ist's Matthäus hell und klar, gute Zeiten bringt's fürwahr. (21. Sept.)

  3. Zeigt sich klar Mauritius, viele Stürm' er bringen muss. (22. Sept.)

  4. St. Kosmas und St. Damian, fängt das Laub zu färben an. (26. Sept.)

  5. Wie viele Fröste vor St. Wenzeslaus fallen, so viele werden nach Jakobi folgen. (28. Sept.)

  6. Um Michaeli in der Tat, gedeiht die beste Wintersaat. (29. Sept.)

  7. Vor Michaeli sä' mit halber Hand, dann aber streu mit ganzer Hand. (29. Sept.)

  8. Von Michel bis Hieronymus, mach auf's Weihnachtswetter den Schluss. (30. Sept.)

  9. St. Bruno, der Kartäuser, läßt Fliegen in die Häuser. (06. Okt.)

  10. St. Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein. (14. Okt.)

  11. An Hedwig bricht der Wetterlauf, und hört das gute Wetter auf. (15. Okt.)

  12. Auf St. Gallus-Tag nichts mehr draussen bleiben mag. (16. Okt.)

  13. Auf St. Gallus-Tag muss jeder Apfel in den Sack. (16. Okt.)

  14. Wer an St. Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut. (18. Okt.)

  15. Wenn's St. Severin gefällt, bringt er die erste Kält'. (23. Okt.)

  16. Zu Krispin werden die Fliegen hin. (25. Okt.)

  17. Simon und Judas, fegt das Laut in die Gass'. (28. Okt.)

  18. Am Wolfgangregen ist viel gelegen. (31. Okt.)

  19. Oktober kalt - tötet's Ungeziefer bald.

  20. Ist der Oktober kalt und klar, erfrieren die Raupen für's nächste Jahr.

  21. Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit. (22. Nov.)

  22. Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten hat er ein mild' Gesicht. (23. Nov.)

  23. Der Konrad und auch die Kathrein, die knien sich bald in den Dreck hinein. (26. Nov.)

  24. Wirft herbei Andrä Schnee, so tut's dem Korn und Weizen weh. (30. Nov.)

  25. Es verrät dir die Andreasnacht, was wohl so das Wetter macht. (30. Nov.)

  26. Donnert's ins blattlose Holz, dann schneit's ins Laub.

  27. Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut. (20. Jan.)

  28. Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan. (20. Jan.)

  29. Tanzen Fabian schon die Mücken, muss man den Kühen das Futter bezwicken. (20. Jan.)

  30. Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an. (20. Jan.)

  31. Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund. (21. Jan.)

  32. Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag. (21. Jan.)

  33. Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. (21. Jan.)

  34. Wie das Wetter zu St. Vinzent war, wird es sein das ganze Jahr. (22. Jan.)

  35. Zu Vinzent Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein. (22. Jan.)

  36. St. Paulus Kält' mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein. (25. Jan.)

  37. Je kälter unser Pauli und auch heller, desto voller werden Scheuer und Keller. (25. Jan.)

  38. St. Julian zerbricht das Eis, bricht er's nicht, umarmt er es. (27. Jan.)

  39. Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild. (30. Jan.)

  40. Bei Donner im Winter ist viel Kälte dahinter.