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März Sprüche

1927 Sprüche — Seite 8

  1. An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)

  2. Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)

  3. Die Herren dieser Art blend't oft zu viel Licht, sie seh'n den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Christoph Martin Wieland

  4. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  6. Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.

    François de la Rochefoucauld

  7. Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt

  8. Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)

  9. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  10. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  11. Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!

  12. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  13. Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her.

  14. Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)

  15. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)

  16. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  17. Erbitte dir zuerst Gesundheit, dann Wohlergehen, drittens ein frohes Herz und zuletzt, niemandes Schuldner zu sein.

    Philemon

  18. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  19. Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

    Heinrich von Kleist

  20. Freiheit und Whisky gehören zusammen

    Robert Burns

  21. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  22. Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.

    Julius Wilhelm Zincgref

  23. Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.

    Thukydides

  24. Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen

    Francesco Petrarca

  25. Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.

    Christopher Marlowe

  26. Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …

    Louise Franziska Aston

  27. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  28. Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.

    Epikur

  29. Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.

    Dalai Lama

  30. Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)

  31. Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.

    Christian Friedrich Hebbel

  32. Ja, wer vom Schicksal ausersehen zu einem sturmbewegten Leben, dem darf kein Weib zur Seite stehn in seinem Kämpfen, seinem Streben

    Alexander Puschkin

  33. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  34. Versuche nie, ein Kamel von der Last seiner Höcker zu befreien, sonst befreist du es womöglich davon, ein Kamel zu sein

    Gilbert Keith Chesterton

  35. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  36. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  37. Gesund ist man erst, wenn man wieder alles tun kann, was einem schadet.

    Karl Kraus

  38. Je freier man atmet, je freier man lebt.

    Theodor Fontane

  39. Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.

    Karl Kraus

  40. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen