gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 11

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Furcht ist nur ein anderer Name für die Unfähigkeit, die Entstehung von Gedanken zu beherrschen.

    Prentice Mulford

  2. Keiner kann einen Körper frisch und schön erhalten, wenn er sich von ausgelaugten Gedanken nährt.

    Prentice Mulford

  3. Das Glück ist blind, heißt es, aber diejenigen, die ihm hinterherlaufen, sind auch blind. So ist Fortuna denn die Blinde unter den Blinden.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  5. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung

    Gerard de Nerval

  6. Durch geistige Kraft können wir den beherrschen, der uns an körperlicher überragt.

    Antiphon

  7. Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

    Platon

  8. Der, der angreift, verliert.

  9. Man muss Gott beim Herzen zu pachen verstehen, das ist seine schwache Seite.

    Theresia von Avila

  10. Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

    Jean de la Bruyère

  11. Unwahrheit zerstört die Seele; Wahrheit stärkt sie.

    Mahatma Gandhi

  12. Zeit haben, heißt Willen haben. Die Willensschwachen haben nie Zeit.

    Otto von Leixner

  13. Sich das Rauchen abgewöhnen? Eine leichte Sache! Ich habe es schon hundertmal geschafft

    Mark Twain

  14. Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …

    Laotse

  15. Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

    Bertolt Brecht

  16. Man verachtet nur dort, wo man nicht stark genug ist, zu lachen.

    Martin Kessel

  17. Der Tod kann freundlich kommen, zu Menschen die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: "Es ist genug - das Leben war schön" …

  18. Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

  19. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    Seneca

  20. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky