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Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 25

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

    Thomas Alva Edison

  2. Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.

    Arthur Schnitzler

  3. Gehorsam einer Frau gegenüber ist der Weg zur Hölle

  4. Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.

    Benjamin Franklin

  5. Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!

    Robert Bosch

  6. Mancher kommt erst zum Brot, wenn er keine Zähne mehr hat.

  7. Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.

  8. Mach dich nicht mausig, wir haben Katzen.

  9. Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken.

  10. Denn wenn dein Buckel deinen Freund nicht kränkt, mußt du auch dessen Warzen übersehen, da, wer um Nachsicht bittet, sie auch üben soll.

    Horaz

  11. Wer ohne Beil los zieht, dem kann im Walde nicht wohl sein

    Gottfried Keller

  12. Ist uns das Leben nicht gegeben, damit wir reicher werden im Geist, auch wenn die äußere Erscheinung leiden muss?

    Vincent van Gogh

  13. Jetzt schon sei im starken Gemüte des Alters Kraft, dass sie dir erhalte die Jugend, damit später die Jugend dich schütze gegen des Alters Schwäche.

    Friedrich Schleiermacher

  14. Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht

    Carl Friedrich Paul Ernst

  15. Der Erfolg des Arztes hängt zum großen Teil davon ab, dass er die Konstitution des Patienten genau kennt und die damit zusammenhängenden Eigentümlichkeiten.

    Edward Bellamy

  16. Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.

  17. Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.

    Friedrich von Schiller

  18. Die Eheherrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, dass sie doch an der Nase geführt werden.

    Christian Dietrich Grabbe

  19. Eine kleine Stelle, die du ganz ausfüllst, ist dein Ehrenplatz, die grösste, der du nicht genügst, ein Pranger.

    Otto von Leixner

  20. Wer Schwache leiten will, der sei von ihrer Schwachheit selber frei!

    Magnus Gottfried Lichtwer